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Leistungen

Einen Aufschluss über unsere Angebote und Leistungen bietet Ihnen ein Musterexemplar unseres Heimvertrages (PDF). Der Vertrag ist auch gültig bei Kurzzeitpflege.

(Den Heimvertrag finden Sie ebenfalls unter der Rubrik "Infos")

Preisübersicht

Die aktuellen Preise für die Bereiche allgemeine Pflege (Pflegestufen 0–3), gerontopsychiatrische Pflege (Pflegestufen 0–3), Kurzzeitpflege, Tagespflege und Wohnen (Rüstige Bewohner) entnehmen sie bitte den entsprechenden Übersichten.
Bei Fragen zur Finanzierung der Heimkosten stehen wir ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Übersicht und Zusammensetzung der Heimkosten im Bereich:

Finanzierung

Finanzierung eines Heimplatzes

Ein Teil der Kosten wird bei Vorliegen einer Pflegestufe von der Pflegeversicherung übernommen.
Die Zuschüsse betragen:

  • Stufe 1: 1064,00 Euro
  • Stufe 2: 1330,00 Euro
  • Stufe 3: 1612,00 Euro

Sozialhilfe

Kann der Heimaufenthalt nicht aus eigenem Einkommen bezahlt werden und ist kein Vermögen vorhanden, welches einen Freibetrag von 2600,00 Euro übersteigt, so springt die überörtliche Sozialhilfe zur Bezahlung des Heimplatzes ein. Voraussetzung hierfür ist reichtzeitige Antragstellung beim zuständigen Sozialamt – war der letzte Wohnsitz in Oberfranken, so ist dies die Sozialhilfeverwaltung (SHV) des Bezirkes Oberfranken, Cottenbacherstr.23, 95445 Bayreuth. Tel. 0921 78460

Beachten Sie: grundsätzlich sind die Kinder des Antragstellers unterhaltspflichtig. Ob und wie viel zugezahlt werden muss, berechnet Ihnen Ihr Sozialamt.

Übrigens:
Nur bei Übernahme der Kosten durch die „Sozialhilfeverwaltung (SHV)“ wird ein monatlicher „Barbetrag zur persönlichen Verfügung“, das sogenannte „Taschengeld“ bezahlt. Dies ist abhängig von der Rentenhöhe, evtl. Kindererziehungsleistungen. Es wird von der Verwaltung des Sozialzentrums ausgezahlt.
Zur genauen Höhe erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem zuständigen Sozialamt.

Für eine Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Evi Haas (stellvertr. Einrichtungsleitung) oder Petra Wenisch ( (Verwaltung) Tel.: 09285 / 957 0

Finanzierung zeitlich befristeter Heimaufenthalte

Zeitlich befristete Aufenthalte in unserer Einrichtung lassen sich mit Hilfe von Kurzzeit- und Verhinderungspflege, und unter bestimmten Voraussetzungen als zusätzliche Betreuungsleistungen gem.§ 45b SGB XI, finanzieren. Die Leistungen sind auch in Kombination möglich.

Kurzzeitpflege gemäß § 42 SGB XI:
Voraussetzung für die Finanzierung der Kurzzeitpflege durch die Pflegeversicherung ist die Einstufung in eine Pflegestufe.

Verhinderungspflege gemäß § 39 SGB XI:
Ist eine Pflegeperson (z.B. pflegende Angehörige, Lebenspartner, Bekannte) wegen Krankheit, Urlaub oder aus sonstigen Gründen verhindert die häusliche Pflege durchzuführen, hat der Pflegebedürftige auch Anspruch auf Verhinderungspflege. Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist hier neben der Einstufung in eine Pflegestufe, dass die Pflegeperson mindestens 6 Monate lang die Pflege erbracht hat.

Für Kurzzeit- und Verhinderungspflege gilt gleichermaßen: (Stand Oktober 2015)
Die Pflegeversicherung übernimmt Aufwendungen bis zu 1.612,00 Euro für maximal 28 Kalendertage je Kalenderjahr, die wir direkt mit Ihrer Pflegekasse abrechnen, auch für die Pflegestufe unterhalb 1 mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz.

Die Zuzahlung des Pflegegeldes für die Pflege zu Hause wird während der Dauer des Heimaufenthaltes eingestellt.
Da die Pflegekasse nur die Kosten für die pflegebedingten Aufwendungen übernimmt, sind die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionen selbst zu entrichten.

Aktuell beträgt in unserer Einrichtung der private Zuzahlungsbetrag pro Tag: 25,66 € im Doppelzimmer und 28,66 € im Einzelzimmer.

In Ausnahmefällen kann der private Zuzahlungsbetrag auch von der Sozialhilfe übernommen werden. Der Antrag auf Kostenübernahme durch die Sozialhilfe muss unbedingt vor dem Einzugstermin beim zuständigen Sozialamt gestellt werden.

Zusätzliche Betreuungsleistungen gemäß §§ 45a, 45b SGB XI: (Stand Januar 2015)
Für Pflegebedürftige der Pflegestufen 0 bis 3, mit erheblichem allgemeinem Betreuungsbedarf, gewährt die Pflegekasse einen zusätzlichen Betrag pro Kalenderjahr von bis zu 2496,00 Euro zur Finanzierung zusätzlicher Betreuungsleistungen (z.B. für Kurzzeitpflege).Voraussetzung hierfür ist, dass der Pflegebedürftige unter einer
demenzbedingten Fähigkeitsstörung, geistigen Behinderung oder psychischen Erkrankung leidet, und der MDK bei seiner Begutachtung festgestellt hat, dass diese Erkrankung Folgen für die „Aktivitäten des täglichen Lebens“ hat ( z.B. Weglauftendenz, Störung des Tag-/ Nacht-Rhythmus, Beeinträchtigung des Gedächtnisses, herabgesetztes Urteilsvermögen, etc.)

Ihre gesetzliche oder private Pflegekasse, bzw. Ihre Beihilfestelle steht Ihnen für weitere Fragen und Informationen gerne zur Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass vor dem Einzugstermin in unser Seniorenheim bei Ihrer Pflegekasse / Beihilfestelle der Antrag auf Kostenübernahme für vollstationäre Pflege oder für Kurzzeit-, Verhinderungspflege und für zusätzliche Betreuungsleistungen gestellt werden muss.